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Aktuelles

Dezember 2019

Kälte, Schnee, Eis und Salz: Eine reizende Mischung

Der Winter ist im Anmarsch: Kälte, Schnee, Eis und Streusalz und die daraus resultierenden unangenehmen Folgen für die empfindlichen Pfoten unserer vierbeinigen Begleiter halten uns zur Zeit auf Trab. Zwar sind die Ballen und die Ballenhaut der Hunde auf größere Belastungen relativ gut eingestellt, aber in der zivilen Gesellschaft haben sie doch so manche Mehrbelastung zu verkraften und werden auf eine harte Probe gestellt. Vor allem in der kalten Jahreszeit. Allein die gefrorenen Niederschläge wären nicht so dramatisch. Belastend wirken sich die Temperaturunterschiede vom warmen Wohnzimmer in die kalte Umgebung, von der trockenen, beheizten Luft in matschige, nasse Kälte aus. Die Haut der Ballen muss Höchstleistungen erbringen. Dazu kommt erschwerend dann oft noch das üppig ausgebrachte Streusalz entlang der Straßen und Gehwege. Häufig wird die Haut an Pfoten und Ballen dadurch massiv in Mitleidenschaft gezogen. Die natürliche Barriere bröckelt und es kann zu Reizungen, Abrasionen oder tiefer gehenden Schäden und hartnäckigen Entzündungen kommen.

Die Feuchtigkeit weicht die Oberfläche auf, das Salz reizt, Harsch und Eis schneiden in das weiche Gewebe: der Weg für das Eindringen von Bakterien ist geebnet. Im Warmen trocknet die Haut wiederum aus, die Abwehr verliert an Schlagkraft, die Regenerationsfähigkeit kommt an ihre Grenzen, die Bakterien können sich im geschwächten Gewebe vermehren. Rissige, empfindliche und meist wunde und entzündete Ballen und Pfoten sind die unangenehme und oft schmerzhafte Folge. Eine Behandlung in diesem Fall wird aufwendig, meist mit Mobilitätseinschränkungen aufgrund von Verbänden, die Heilung braucht ihre Zeit.

Darum ist es sinnvoller auch bei unseren treuen Begleitern auf eine gute und ausreichende, sowie der Belastung angepaßte Pflege der Pfoten und Ballen zu achten, damit es möglichst gar nicht erst zu diesen unangenehmen Folgen des Winters kommen kann.

Das kann unter anderem vor dem Gassigehen eine Behandlung der Ballen mit fetthaltigen Salben umfassen, damit schon von vornherein möglichst wenig Feuchtigkeit an die Haut gelangen kann. Diese Maßnahme führt auch zu einer geschmeidigeren Haut. Während des Spazierganges ist es sinnvoll gestreute Straßen und Wege zu meiden. Harsch gefrorene Schneeflächen ebenso um größeren und kleineren Schnittverletzungen vorzubeugen.

Beim nach-Hause-kommen zunächst die gröbsten Verschmutzungen und Rückstände abputzen, eventuell lauwarm abwaschen. Nach dem Abtrocknen erneut mit einer reichhaltigen Pflegecreme einschmieren um einer Austrocknung in der warmen Wohnungsluft vorzubeugen.

Mit diesen doch recht einfachen Maßnahmen steht einem unbeschwerten und folgenlosen Spaziergang durch die schönen und unschönen Seiten des Winters nichts entgegen und wir und unsere Freunde auf vier Pfoten werden es dankbar schätzen.

 

April 2019

Der Frühling kommt... und mit ihm leider auch wieder die lästigen Plagegeister:

Es ist wieder Zeckenzeit!

 

 

Das heißt für Sie als verantwortungsvollen Besitzer einem Befall Ihres Lieblings nach besten Möglichkeiten vorzubeugen.
Denn Zecken können Überträger von Krankheitserregern sein, die nicht nur für unsere Haustiere, sondern auch für uns Menschen gefährlich bis lebensbedrohlich sein können. Der Zeckenstich verursacht beim Tier meist Juckreiz und/oder Schwellungen. Befinden sich Krankheitserreger im Zeckenspeichel - welche sich die Zecke bei einem früheren Wirt eingefangen hat - können teils lebensgefährliche Krankheiten übertragen werden, wie: Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose. Gut zu wissen ist jedoch zum einen, dass bei weitem nicht jeder Zeckenbiss eine Übertragung mit einem Erreger mit sich bringt, zum anderen leben viele Hunde mit Borrelien, ohne dass es hierbei zu klinischen Problemen kommt. Dennoch ist selbstverständlich ein Schutz vor Zecken angeraten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Hund vor Zecken zu schützen. Einen geringen oder mitunter auch gar keinen Schutz bieten Hausmittelchen wie Teebaum-, Kokos- oder Lavendelöl. Möglicherweise hängt dieser "Schutz" ganz individuell vom jeweiligen Hund, seinem Fell und der Umgebung ab. Hier muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.
Besseren Schutz bieten Präparate vom Tierarzt:

  • Anti-Zecken-Halsband
  • Spot-On Kur zum Auftragen
  • Tablette zum Einnehmen

Achtung: Nicht alle Zeckenmittel sind für jede Tierart bzw. jedes Tieralter gefahrlos geeignet! Die Beratung beim Tierarzt hilft, das passende Produkt zu finden und ist in jedem Fall anzuraten.

In der Zeckensaison sollte man sich aber auch nicht blind nicht auf einzelne Schutzmittel verlassen. Am besten, nach jedem Spaziergang durch entsprechendes Gebiet den Hund absuchen, um das Risiko möglichst zu verringern und eine Zecke schnell entfernen zu können. Beliebteste Stellen sind:

  • Ohren
  • Hals
  • Brust
  • Schultern
  • Achseln
  • Leiste
  • Genitalbereich

Aber: Selbst Fachleute können beim Absuchen des Hundes Zecken übersehen! Umso wichtiger sind vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor den Blutsaugern.

Und auch dabei gilt: Kein Präparat kann einen 100%igen Schutz garantieren!

Hat man trotzdem an seinem Hund eine Zecke entdeckt, sollte sie so schnell wie möglich entfernt werden. Dadurch wird das Risiko einer Krankheitsübertragung reduziert. Verzichten Sie darauf, die Zecke vor dem Entfernen mit Öl, Nagellack oder Alkohol zu beträufeln, denn im Todeskampf könnte sie vermehrt ihren Speichel in die Wunde einbringen und dadurch eine Krankheit übertragen! Legen Sie stattdessen die Zecke frei und setzen Sie mit einer Zeckenzange bzw. einem Zeckenhaken so nah wie möglich an der Haut an.

Vorsicht: Die Zecke nicht quetschen und nicht ruckartig anreißen!

Beim Entfernen kommt es darauf an, den Zug langsam aber sicher immer weiter zu erhöhen, bis die Zecke schließlich loslässt. Ein Drehen ist nicht notwendig, höchstens leichtes hin und her bewegen. Die Zecke kann nach der Entfernung beispielsweise einfach in einem Klebestreifen eingeschlossen und so entsorgt werden.

Nach der Zecken-Entfernung beim Hund beobachten Sie Ihr Tier, um auf Reaktionen schnell reagieren zu können.

Sprechen Sie unser Team gerne darauf an!

 


 

Dezember 2018

Weihnachten und -ACHJE!- Silvester steht vor der Tür!

Wummernde Böller, blitzende Knaller, schrill pfeifende Raketen, grelle Lichtblitze. Viele unserer treuen Begleiter vertragen diese Kombination nur sehr schlecht, reagieren ängstlich und ziehen sich zurück oder geraten geradezu in Panik. Jedes Jahr wieder stehen Frauchen und Herrchen vor der Frage wie man diese Nacht so schadlos wie möglich an den strapazierten Nerven Ihrer Lieblinge verbringen könnte.

Der allerwichtigste Ratschlag: Bleiben Sie selber ruhig und versuchen Sie sich so normal wie möglich zu verhalten!!! Tiere nehmen unterschwellig viel mehr Emotionen wahr als wir erahnen können!

Hunde sollten frühzeitig noch vor der großen Knallerei Gassi geführt werden. Achten Sie darauf dass er ein Halsband mit Kontaktdaten trägt und angeleint bleibt, denn unvorhergesehene Schreckmomente kann man auch am Nachmittag nicht ausschließen. Abends sollten Sie ihm einen ruhigen Ort zur Verfügung stellen, den er vielleicht schon vorher als sicheren Rückzugsort gewählt hat. Man kann versuchen durch ruhige Musik und dem Bereithalten seiner Lieblingskissen und -Decken eine heimelige Atmosphäre zu schaffen. Manche Hunde suchen in stressigen Situationen unsere Nähe, andere wollen sich lieber alleine zurückziehen. Auch am nächsten Tag sollte man bei der Gassirunde nicht auf die Leine verzichten, da herumliegende Scherben und Müll sowie letzte explodierende Böller noch erhebliche Gefahren darstellen.

Katzen sollte man nach Möglichkeit ebenso einen dunklen und ruhigen Raum zur Verfügung stellen. Absoluter Hausarrest ist vonnöten, selbst bei hartgesottenen Freigängern, da Katzen in Panik weglaufen und nicht mehr zurückfinden könnten.

Dasselbe gilt für unsere kleinen Heimtiere und gefiederten Freunde!

Am besten ist es, seine Lieblinge nicht alleine zu lassen.

Und wenn Sie trotzdem Fragen haben und Hilfe bei hartnäckigen Fällen benötigen: Sprechen Sie uns an!

Wir wünschen Ihnen und Ihren gefiederten oder pelzigen Freunden und Begleitern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Oktober 2018

Ab sofort können wir Ihren Tieren noch besser auf höchstem technischen Stand helfen:

Unser Neuzugang, ein Hochleistungsdiodenlaser, ermöglicht uns in Zukunft bessere therapeutische Massnahmen, vor allem in der Zahnheilkunde, jedoch auch auf dem Gebiet der minimalinvasiven Chirurgie und im Bereich der Orthopädie und Schmerzbehandlung.

(c) 2020 Dr. med. vet. Stefan Dommer

Anschrift

Tierarztpraxis
Dr. med. vet. Stefan Dommer
Strassfeld 4
86465 Welden
Telefon 0 82 93 - 90 99 00

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